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Die unterschiedlichen Ratingarten

Grundsätzlich ist beim Rating danach zu unterscheiden, wer das Rating erstellt. Ist ein privater unanhängiger Anbieter z. B. Standard & Poor’s mit der Ratingerstellung beauftragt, so spricht man von einem externen Rating. Dieses Rating kann nicht nur als Grundlage für die Kreditwürdigkeitsprüfung bei Banken eingesetzt werden, sondern es findet auch beispielsweise Verwendung bei Verhandlungen mit Investoren oder bei der Emission von Unternehmensanleihen. Weitere Zielgruppen können aber auch andere Stakeholder wie etwa Lieferanten oder die Mitarbeiter sein. Dem gegenüber steht das interne Rating, das durch die kreditgewährende Bank erstellt wird. Zielsetzung ist hier, eine Bonitätseinstufung des zu ratenden Unternehmens vorzunehmen. Diese Ratings werden im Gegensatz zu externen Ratings nicht veröffentlicht. Bei externen Ratings ist die Veröffentlichung freiwillig. Des Weiteren wird zwischen Emissions- und Emittentenratings unterschieden. Im Rahmen eines Eimissionsratings erfolgt eine Beurteilung eines einzelnen Finanztitels, zum Beispiel einer Unternehmensanleihe. Hat ein Unternehmen zum Beispiel mehrere Unternehmensanleihen emittiert, kann es hier aufgrund unterschiedlicher Besicherungen zu unterschiedlichen Ratings kommen. Ein Emittentenrating hingegen bewertet die grundsätzliche Bonität und Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens und ist nicht auf einzelne Finanztitel bezogen. Im Hinblick auf den Auftraggeber eines Ratings unterscheidet man zwischen Solicited und Unsolicited Ratings. Wird der Auftrag zur Ratingerstellung durch das zu ratende Unternehmen selbst vergeben, spricht man von einem Solicited Rating. Wenn Dritte, z. B. interessierte Investoren oder die Ratingagentur, im eigenen Auftrag ein Rating durchführen, bezeichnet man das als Unsolicited Rating. Hier kann bei der Ratingerstellung meist nur auf öffentlich zugängige Informationen zurückgegriffen werden. Darunter kann die Aussagekraft des Ratings leiden. Von einem Branchenrating, als weitere Ratingform, spricht man, wenn nicht ein einzelnes Unternehmen, sondern eine ganze Branche geratet wird. Ein bekannter Anbieter in Deutschland ist hier das FERI Branchenrating.

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