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Historische Entwicklung von Asset Backed Securities

Ihren Ursprung haben Asset Backed Securities (kurz ABS) in den USA. Dort entstanden sie anfang des letzten Jahrhunderts. Ausschlaggebend war der zunehmende Wunsch der amerikanischen Bevölkerung nach Wohneigentum. Problematisch erwies sich jedoch die Struktur des US-amerikanischen Bankenwesens mit einer Vielzahl an kleinen, lokalen Kreditinstituten, die nicht über die notwendigen Einlagen verfügten, um die Nachfrage nach Hypotheken zu befriedigen. Ziel der US Regierung war es, über die Schaffung eines Sekundärmarktes für Hypothekenkredite, diese Nachfrage zu decken.

Ein erster Schritt war die Gründung der Federal National Mortage Association im Jahr 1938. In der Literatur wird diese Institution auch als `Fannie Mae´ oder kurz als FNMA bezeichnet. Aufgabe der FNMA war der Ankauf von primären Hypotheken kleinere Banken. Für diese Banken stellte die Möglichkeit des Verkaufes von Hypotheken an die FNMA eine Refinanzierungsmöglichkeit dar. Die Finanzierung auf Seiten der FNMA erfolgte wiederum über die Emission von Anleihen, deren Rückzahlung staatlich garantiert war.

Im Jahr 1968 erfolgte die Privatisierung der FNMA. Die aus dieser Organisation abgespaltene Government National Mortage Association (kurz GNMA bzw. ´Ginnie Mae’) blieb weiterhin in staatlichem Besitz. Zwei Jahre später erfolgte durch die Regierung noch die Gründung der Federal Home Mortgage Corporation (kurz FHLMC bzw. ´Freddie Mac´), die mit vergleichbaren Aufgaben wie die FNMA betraut war.

Wie auch die FNMA wurde die FHLMC privatisiert und beide Organisationen sind heute börsennotiert. Aufgabe all dieser Organisationen war und ist die Schaffung eines Sekundärmarktes für Hypothekenforderungen.

Im Jahr 1970 war es dann die GNMA, die mit der Emission der ersten Mortage Backed Securities (MBS) den Startschuss gab für die weitere Entwicklung der ABS Transaktionen.

Die MBS gelten heute als ein Teilbereich auf dem Gebiet der ABS-Transaktionen. Die erste Verbriefung von Forderungen, die nicht aus Hypotheken entstanden sind, wurde im Jahr 1985 getätigt. Gegenstand dieser Verbriefung waren Forderungen aus Computerleasing-Verträgen. Im weiteren Verlauf wurden Forderungen aus Kreditkarten (der ersten Verbriefung lagen Forderungen in Höhe von 50 Mio. USD zugrunde) sowie Forderungen aus Kfz-Finanzierungen Gegenstand von ABS-Transaktionen.

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