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Factoring vs. Unternehmensanleihe – 1:0 für Factoring

Die vergleichende Betrachtung legt nahe, dass Factoring aus Kosten- und Komplexitätsgesichtspunkten oft die bessere Alternative darstellt.

Der deutsche Markt für forderungsbasierte Finanzierungen (Factoring) wächst, aber trotz der imposanten Wachstumsraten von durchschnittlich 20% pro Jahr lässt sich unter dem Strich feststellen, dass der deutsche Mittelstand im internationalen Vergleich noch viel Potenzial verschenkt. GE-Capital-Geschäftsführer Joachim Secker fasst es folgendermaßen zusammen: “Factoring ist ein Produkt, dessen Zeit jetzt erst richtig beginnt.” (Der ungenutzte Schatz des Mittelstands, Financial Times Deutschland, 28.5.2012).

Bei mittelständischen Unternehmen dominiert nach wie vor die traditionelle Finanzierung über einen Kredit der Hausbank. Parallel dazu wächst die Anzahl der Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung über alternative Finanzierungsformen. Aber auch innerhalb der alternativen Finanzierungen vollzieht sich ein Wandel. Immer mehr Unternehmen wird nach einer Vergleichsrechnung klar,

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Fazit der Analyse

Es wurde analysiert, inwieweit die Durchführung einer ABL-Transaktion Einfluss auf das Bilanzrating von börsennotierten Unternehmen haben kann. Dazu wurden 45 Unternehmen ausgewählt, deren Bilanzen in einer Ratingsoftware erfasst und das Bilanzrating ermittelt. Anschließend wurde eine ABL-Transaktion simuliert und im Anschluss erneut das Bilanzrating ermittelt.

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Vergleich von Factoring und ABS

Nach den Ausführungen zu Factoring und ABS werden nun wesentliche Unterschiede zwischen diesen Arten der forderungsbasierten Unternehmensfinanzierung tabellarisch dargestellt:

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Tec7-Factoring-Check

Tec7-Factoring-Check® – der Anfang Ihres Erfolgs

Der Tec7-Factoring-Check ist die Simulation einer Finanzierung mit Factoring, an deren Ende Sie einen Vorher-Nachher-Vergleich inkl. einem kompletten Unternehmensrating mit Bilanzanalyse sowie unsere Strategie-Empfehlungen erhalten.

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Ist ABS billiger als Factoring?

Bis vor Eintreten der Subprime-Krise im Juli 2007 wurde ABS als ein wahres Wundermittel für den deutschen Mittelstand gepriesen. ABS oder Asset Backed Securities stellt eine besondere Art der Forderungsverbriefung dar, bei der (vereinfacht) Forderungen (Asset) an eine Objektgesellschaft verkauft werden (Backed) und anschließend am Kapitalmarkt (über Securities) refinanziert werden. ABS stellt in der (US-) Immobilienfinanzierung und in der Kreditkartenfinanzierung ein überaus wichtiges Instrument dar. Durch das Poolen von Forderungen sollte auch der Mittelstand in den Genuss von attraktiven Konditionen gelangen. In den einschlägigen Marketingaussagen der ABS-Anbieter sind allerdings durchaus Fehler in der Darstellung der Kosten. Im Factoring entstehen Kosten durch die Factoring Gebühr, durch den Factoring Zins und durch Debitoren Prüfgebühren. Im ABL (siehe auch ABL) sind die Kosten noch transparenter: Typischerweise wird ein all-in Zinssatz vereinbart, der ähnlich einem Kontokorrentzins auf die Nettoliquidität erhoben wird und an einen Referenzzins gekoppelt ist (z.B. 3M-Euribor + 170 Basispunkte). Im ABS wird meist von einem Zinssatz gesprochen, der auf die Nettoliquidität erhoben wird. Zusätzlich zu diesem Zinssatz fallen aber (häufig) weitere Kosten an, z.B. für Einführungsgebühren, Gründungskosten Objektgesellschaft, arranger fees, Verwaltungskosten Objektgesellschaft, Kosten für WPs, Kosten für trustee, Warenkreditversicherung, Refinanzierung first-loss, Refinanzierung Kreditversicherung, etc.

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