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Corporate Finance: Factoring-finanzierter Aktienrückkauf

Viele Konzerne operieren mit einer zu geringen Eigenkapitalquote, aber auch eine zu hohe Ausstattung mit Eigenkapital kann zum Problem werden. Aus Sicht des Shareholder-Values und der Kennzahlenoptimierung stellt Factoring ein effizientes Instrument zur Refinanzierung eines Aktienrückkaufprogramms dar.

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Vergleich Factoring – Bankkredit / Zessionskredit

Die Lieferung von Waren und Dienstleistungen erfolgt in der Regel auf Rechnung mit einem bestimmten Zahlungsziel.  Dieser Aufschub der Fälligkeit entspricht einer Kreditgewährung des Unternehmens an seine Kunden. Salopp gesprochen, das Unternehmen dient als Bank für seine Kunden.

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Die Kosten einer ABL-Transaktion

Bei den Kosten einer ABL-Transaktion zeigt sich der wesentliche Unterschied zu den anderen dargestellten Arten der forderungsbasierten Unternehmensfinanzierung.

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Vergleich von Factoring und ABS

Nach den Ausführungen zu Factoring und ABS werden nun wesentliche Unterschiede zwischen diesen Arten der forderungsbasierten Unternehmensfinanzierung tabellarisch dargestellt:

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Ist ABS billiger als Factoring?

Bis vor Eintreten der Subprime-Krise im Juli 2007 wurde ABS als ein wahres Wundermittel für den deutschen Mittelstand gepriesen. ABS oder Asset Backed Securities stellt eine besondere Art der Forderungsverbriefung dar, bei der (vereinfacht) Forderungen (Asset) an eine Objektgesellschaft verkauft werden (Backed) und anschließend am Kapitalmarkt (über Securities) refinanziert werden. ABS stellt in der (US-) Immobilienfinanzierung und in der Kreditkartenfinanzierung ein überaus wichtiges Instrument dar. Durch das Poolen von Forderungen sollte auch der Mittelstand in den Genuss von attraktiven Konditionen gelangen. In den einschlägigen Marketingaussagen der ABS-Anbieter sind allerdings durchaus Fehler in der Darstellung der Kosten. Im Factoring entstehen Kosten durch die Factoring Gebühr, durch den Factoring Zins und durch Debitoren Prüfgebühren. Im ABL (siehe auch ABL) sind die Kosten noch transparenter: Typischerweise wird ein all-in Zinssatz vereinbart, der ähnlich einem Kontokorrentzins auf die Nettoliquidität erhoben wird und an einen Referenzzins gekoppelt ist (z.B. 3M-Euribor + 170 Basispunkte). Im ABS wird meist von einem Zinssatz gesprochen, der auf die Nettoliquidität erhoben wird. Zusätzlich zu diesem Zinssatz fallen aber (häufig) weitere Kosten an, z.B. für Einführungsgebühren, Gründungskosten Objektgesellschaft, arranger fees, Verwaltungskosten Objektgesellschaft, Kosten für WPs, Kosten für trustee, Warenkreditversicherung, Refinanzierung first-loss, Refinanzierung Kreditversicherung, etc.

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