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Forderungsverkauf? Drei typische Vorbehalte unter der Lupe

Ohne den Verkauf von Forderungen (Factoring) zur Sicherstellung der Liquidität und Bilanzoptimierung läuft bei international tätigen Unternehmen kaum noch etwas. Zwischenzeitlich hat sich das Factoring aber auch im Finanzierungsmix des deutschen Mittelstandes längst etabliert.

Zu Beginn unserer Beratungsgespräche sehen wir uns immer wieder mit drei sehr verständlichen Befürchtungen und Vorbehalten seitens eines Interessenten konfrontiert, die sich im Regelfall schnell zerstreuen lassen. Im folgenden Beitrag möchte ich diese näher analysieren.

Sind die mit Factoring verbundenen Kosten nicht zu hoch?

Eine Warenkreditversicherung kann für denjenigen, der sich primär nur für den Ausfallschutz interessiert, tatsächlich die günstigere Variante darstellen. In Bezug auf den Ausfallschutz sollte man folgende Details aber ebenfalls berücksichtigen:

  • Im Factoring wird das Ausfallrisiko zu 100% abgedeckt, eine Warenkreditversicherung deckt das Delkredere nur zu (branchenabhängigen) 70-90% ab.
  • Im Factoring ist zudem regelmäßig ein Protracted Default vereinbart, d.h. der Ausfall der Forderung wird nach (meist) 120 Tagen nach Fälligkeit unterstellt. Bei einer Warenkreditversicherung muss der Unternehmer den Ausfall nachweisen, was im (auch EU-) Ausland durchaus problematisch sein kann.
  • Die Kosten für die Rechtsverfolgung werden beim Factoring vom Factor getragen, bei einer Warenkreditversicherung werden die Kosten für gerichtliche Maßnahmen regelmäßig vom Unternehmer getragen.
  • Trotz Warenkreditversicherung muss das Unternehmen die Forderungen in seiner eigenen Bilanz aktivieren, eine Bilanzoptimierung findet nicht statt.

Diese Vorteile sowie die verbesserte  Liquidität/Bonität, BilanzoptimierungRatingverbesserung und das professionelle Forderungsmanagement führen in vielen Fällen zu einer Entscheidung für das Factoring.

Ich befürchte, dass meine Schuldner negative Schlussfolgerungen ziehen könnten, die unsere Beziehung unnötig belasten.

Hier können wir Sie beruhigen. In der Praxis stellen wir meist das Gegenteil fest. Heute handelt es sich beim Factoring um eine bekannte und anerkannte Finanzierungsform. Das starke Wachstum untermauert die Bedeutung im heutigen Finanzierungsmix. Factoring ist zu einem Standard geworden. Widersprüche gegen eine Forderungsabtretung sind in der Realität die absolute Seltenheit. Auch Hausbanken raten mittelständischen Unternehmen oft zur Nutzung des Factorings zur Sicherstellung einer ausgeglichenen Bilanz.

Ich darf unter keinen Umständen die Kontrolle über das Zahlungsverhalten meiner Schuldner verlieren. Factoring ist mir zu intransparent.

Factoringunternehmen nehmen Transparenz sehr ernst und werden ihnen zu jedem Zeitpunkt Zugriff auf den aktuellen Status geben, damit sie wissen, welche Forderungen offen und welche bereits von den Debitoren ausgeglichen wurden. Dazu kommen bei Bedarf auch weitere Bonitätsprüfungen Ihrer Schuldner.

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