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Factoring vs. Unternehmensanleihe – 1:0 für Factoring

Die vergleichende Betrachtung legt nahe, dass Factoring aus Kosten- und Komplexitätsgesichtspunkten oft die bessere Alternative darstellt.

Der deutsche Markt für forderungsbasierte Finanzierungen (Factoring) wächst, aber trotz der imposanten Wachstumsraten von durchschnittlich 20% pro Jahr lässt sich unter dem Strich feststellen, dass der deutsche Mittelstand im internationalen Vergleich noch viel Potenzial verschenkt. GE-Capital-Geschäftsführer Joachim Secker fasst es folgendermaßen zusammen: “Factoring ist ein Produkt, dessen Zeit jetzt erst richtig beginnt.” (Der ungenutzte Schatz des Mittelstands, Financial Times Deutschland, 28.5.2012).

Bei mittelständischen Unternehmen dominiert nach wie vor die traditionelle Finanzierung über einen Kredit der Hausbank. Parallel dazu wächst die Anzahl der Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung über alternative Finanzierungsformen. Aber auch innerhalb der alternativen Finanzierungen vollzieht sich ein Wandel. Immer mehr Unternehmen wird nach einer Vergleichsrechnung klar, dass für die meisten Finanzierungsanlässe die Kapitalbeschaffung über das Instrument „Factoring“ wesentlich kostengünstiger und mit weniger Komplexitäten behaftet ist.

So sind z.B. Unternehmensanleihen mit einigen Voraussetzungen und Herausforderungen behaftet: Neben der Bonität des ausgebenden Unternehmens spielt v.a. das Mindestvolumen eine gewichtige Rolle, das in der Regel aufgrund der Komplexität und den damit verbundenen Kosten nicht unter einem Emissionsvolumen von 10 bis 15 Mio. € liegen sollte. In der Literatur ist sogar oft von 25 Mio. € die Rede. Denn die Finanzierung über eine Anleihe ist mit hohen Fixkosten verbunden: Prospekterstellung, Provisionen für das Emissionskonsortium, Börseneinführung sowie die laufenden Veröffentlichungskosten. Bei geringen Anleihevolumina bewegen sich die Emissionskosten durchaus bei 4-8% des Emissionsvolumens.

Factoring stellt hierzu in vielen Fällen die bessere Alternative dar.

Schauen wir uns einmal ein konkretes Beispiel an.

Am 7.11.2011 hat die hkw personalkonzepte eine Unternehmensanleihe begeben und sich damit in die Phalanx der Anleihenemittenten eingereiht (hkw personalkonzepte GmbH begibt Unternehmensanleihe, DGAP, 3.11.2011). Bei einem Volumen von 10 M€ und 5 Jahren Laufzeit bietet die hkw einen Kupon von 8,25%. Das Rating der Creditreform liegt bei BBB.

Die Marktakzeptanz ist nur eine Seite der Medaille, es stellt sich die Frage, warum sich ein Unternehmen derart teuer finanziert. Factoring wäre deutlich günstiger – wahrscheinlich mehrere 100 Basispunkte. Sicherlich hat die Geschäftsleitung einen guten Grund für diese Entscheidung. Uns erschließt sich die Logik nicht. Wir würden eine forderungsbasierte Finanzierung bevorzugen.

Ähnliche Fälle sind keine Seltenheit und begegnen uns – z.B. über die DGAP („Deutsche Gesellschaft für Ad-hoc-Publizität“) – fast täglich und lassen uns den Kopf schütteln.

Gerade für mittelständische Unternehmen kann Factoring sehr interessant sein. Dabei werden die Forderungen des Unternehmens an eine andere Gesellschaft abgetreten – dafür bekommt das Unternehmen sofort bis zu 90% des Forderungswertes. Mit einem Mindestvolumen von ca. 100 T€ ist diese Möglichkeit auch schon bei geringerem Kapitalbedarf interessant. Wo liegt das maximale Volumen? Die renommierten Anbieter können ein Forderungsportfolio bis ca. 100 M€ finanzieren. Beachtet werden muss die starke Größendegression der Gesamtkosten. Bei Finanzierungsvolumina >25 M€ liegen die Kosten deutlich unter den bekannten Anleiheverzinsungen.

Mit einem Factoring-Check lässt sich die Auswirkung einer Factoring-Finanzierung auf die Bilanz und das Unternehmensrating simulieren und damit eine fundierte Entscheidungsgrundlage schaffen.

Wir stehen für Fragen und Anmerkungen von Interessierten natürlich jederzeit gerne zur Verfügung!

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