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Raus aus Teufels Küche und rein in die Liquidität

Factoring wird immer beliebter – vor allem bei kleinen mittelständischen Unternehmen. Denn gerade diese kommen schneller als Großunternehmen in Teufels Küche, wenn der Schuldner nicht termingerecht bezahlt oder das Geld ganz ausbleibt. Ein Forderungsverkauf hilft, diese Prämisse zu umgehen und die Liquidität zu erhalten. War Factoring bis vor wenigen Jahren noch ein nahezu unbekannter Bergriff, sprechen inzwischen die stetig ansteigenden Zahlen der im Bereich tätigen Factoring-Anbieter für sich: Factoring ist zurecht angesagt.

Immer mehr kleine mittelständische Unternehmen greifen auf Factoring als alternative Finanzierungsmethode zurück. Dem Deutschen Factoring Verband zufolge wuchs der Factoring-Markt in 2006 um mehr als 30 Prozent. Dies verdeutlicht, dass der Verkauf von Forderungen auf einem guten Weg ist, sein Image im Dunstkreis von insolventen Unternehmen und Zahlungsunfähigkeit abzulegen.

Die Gründe für diesen Wandel sind mannigfaltig. Doch die Hauptursache ist leicht nachzuvollziehen: Laut einer Erhebungen der Fachhochschule Bochum klagen über 95 Prozent der Unternehmen in Deutschland über Forderungsausfälle, die jährlich einen Gesamtschaden von 35 bis 40 Milliarden Euro verursachen. Überträgt man diese Zahlen auf ein einzelnes KMU ist ersichtlich, dass nicht jedes Unternehmen eine solche Belastung aus eigener Kraft überbrücken kann. Ein weiterer Grund ist, dass Factoring mit Abstand die attraktivste Lösung für die Überbrückung eines finanzielle Engpass ist: Ein normaler Kredit bei der Hausbank ist mit hohen Zinsen belegt und wird nicht zwangsläufig gewährt.
Auch trägt eine Zahlungsmoral, die sich über die letzten Jahre stark verändert hat, dazu bei, dass viele KMU sich für alternative Finanzierungsmethoden interessieren. War es bis vor einigen Jahren noch selbstverständlich, seine Forderungen fristgerecht zu bezahlen, so sah es 2004 schon anders aus: Nur noch jedes zehnte Unternehmen in Deutschland beurteilte vor drei Jahren nach einer repräsentative Studie der Euler Hermes Kreditversicherung das Zahlungsverhalten seiner Kunden mit „sehr gut“ oder „ausgezeichnet“. 45 Prozent der befragten Unternehmen hingegen benoteten ihre Schuldner mit „mittelmäßig“ bis „schlecht“. So entsteht oftmals eine Finanzierungs-Lücke, in der bereits eingeplante Mittel nicht zur Verfügung steht und trotzdem in irgendeiner Form gefüllt werden muss.

Factoring bietet häufig die Lösung für diese Probleme. Indem das Unternehmen seine Forderungen an einen Factor verkauft und damit direkt die entsprechende Summe erhält, ist die Liquidität gewährleistet. Die Kosten des Factoring setzen sich aus einer Gebühr auf den Umsatz, Zinsen für die Bevorschussung und sonstigen Gebühren zusammen. Um die genauen Kosten für Factoring einschätzen zu können, ist in aller Regel eine detaillierte Betrachtung des jeweiligen KMUs notwendig, da pauschale Äußerungen in diesem Zusammenhang schwer zu treffen sind. Deshalb lassen sich viele Unternehmen hierzu von spezialisierten Dienstleistern beraten. „Ab einem Jahresumsatz von 10 Mio. Euro rechnet sich der Einsatz eines Beraters“, meint Werner Weiß, Gründer von Tec7, einem Beratungsunternehmen für alternative Finanzierungen.

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